Laika II (Herzi vom Arbingereck)
25. April 1988 – 27. Dezember 2002

Nach dem Abschied von meiner ersten Laika war mir schnell klar: Ohne einen Cocker geht es nicht. Die Lücke, die sie hinterlassen hatte, war zu groß, zu still, zu schmerzhaft. Und so zog im Juni 1988 eine kleine schwarze Cockerine bei uns ein – offiziell hieß sie „Herzi vom Arbingereck“, doch für mich war sie von Anfang an auch Laika.
Sie war der erste Hund, der ganz offiziell mir gehörte. Und sie wusste das. Groß gewachsen, wunderschön, wachsam und treu – sie war eine stolze Cocker-Dame, die mich nicht nur begleitete, sondern auch immer beschützte.
Laika hätte mich mit ihrem Leben verteidigt. Einmal – ich werde es nie vergessen – verjagte sie sogar eine Gruppe Einbrecher, die es gewagt hatten, in unser Haus einzudringen. Ohne zu zögern, ohne zu fragen. Nur mit Mut und lautem Gebell.
Was sie liebte? Frisbee! Stundenlang konnte sie dem flatternden Teller hinterherjagen, mit einer Energie, die ansteckend war. Wir hatten zusammen immer großen Spaß am Leben.
Und dann kam Rolf. Für sie ein neuer Mensch in meinem Leben – und anfangs war sie skeptisch. Aber dann geschah etwas Wunderschönes: Sie akzeptierte ihn. Mehr noch – sie schloss ihn ins Herz. Und auch Rolf war von ihr angetan.
Laika war über 14 Jahre an meiner Seite.
Ihr Tod hinterließ wieder eine Lücke – aber auch wieder eine Spur.
Meine geliebte Tiger-Schwarzpfote.
